FDP zu Migranten

Man vergleiche mal diese beiden Pressemeldungen der baden-württembergischen LiberalenFreien Demokraten:

Rülke überholt die NPD rechtsaußen, bedient konsequent stumpf alle denkbaren Vorurteile und weigert sich standhaft, den Segen zu sehen, den unser Land durch die Zuwanderung der letzten Jahre erfährt.

Theurer hingegen sieht in Trumps Dummheiten die Chance, die Talente der Welt nach Europa zu locken.

Warum „Segen“? Vielleicht kann ich ja gelegentlich was über meine durchweg sehr positiven Erfahrungen mit Azubis und dualen Studis aus Afghanistan, Syrien und Persien erzählen (mal schaun, ob/was ohne Freigabe unserer Pressestelle geht). Schonmal vorab eine interessante Tabelle von hier (BAMF):

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Hysterie

Heute haben 30 Polizisten im Kino am ZKM einen einzelnen Betrunkenen überwältigt. „Die Hinweisgeber meldeten sich bei einer Verantwortlichen des Kinobetreibers und teilten mit, dass neben ihnen eine männliche Person mit einem auffällig großen Rucksack gesessen habe. Aufgrund des Erscheinungsbildes und des seltsamen Verhaltens des Mannes, bekamen die Hinweisgeber Angst und verließen die Vorstellung“. Und statt den Typ anzusprechen wird lieber mal ein 30-Polizisten-Einsatz durchgeführt. Mir tut er leid, der den teuren Eintritt bezahlt und dann wohl aufgrund des Alkoholpegels garnichts vom Film gehabt hat. Oder haben die dort keine Einlaßkontrolle mehr?

Vor fünf Monaten wurde das Rathaus West teilevakuiert und die Schule daneben aufgeschreckt, weil jemand mit einer Gesichtskrankheit einen Behördengang absolvierte.
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international studieren

Mein Studienabschluß – die „Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien“ – bestand aus einer wissenschaftlichen Arbeit, für die (offiziell nur) ein halbes Jahr Bearbeitungszeit vorgesehen war (deren Note allerdings nicht in die Endnote eingeht, weswegen sie unter Studierenden „Zulassungsarbeit“ heißt), dann aus einer mündlichen Prüfung in Mathematik sowie einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung in Deutsch. Um zur Prüfung zugelassen zu werden mußte ich die „Zwischenprüfung“ abgelegt haben und einige wenige Hauptseminarscheine vorzeigen. Außerdem mußte ich Prüfungsthemen vorschlagen, die bestimmten Kriterien genügen (vor allem hinsichtlich der fachlichen Breite).

Wie ich mir mein Wissen aneignete war meine Sache. Ich hätte selbstverständlich auch Semester an anderen Hochschulen verbringen können. Es wäre lediglich zweckmäßig, zu beachten, daß ich dort keine allzu speziellen Orchideenthemen studiere, für die sich dann evtl. zuhause kein Prüfer findet.
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Deutsche Bank

Ich stelle grade verwundert fest, daß ich dazu damals garnicht geblogt hatte. Vermutlich war ich so sauer, daß ich persönlich und ausfallend geworden wäre – und schon rechtlich sollte man sich wohl auf eins von beidem beschränken.

Kurzfassung: Irgendwann vor ca. acht Jahren habe ich alle meine Konten bei der Deutschen Bank gekündigt (Girokonto, Sparbuch, Depot, Bausparvertrag). Heute erreicht mich ein Brief, der mich auffordert, denen nun endlich zu sagen, wohin sie das Restguthaben des Depots von 0 Euro überweisen sollen, weil sie es sonst dem Amtsgericht Frankfurt anvertrauen und ich die Kosten tragen soll. Das Depot haben sie jetzt nämlich endlich ihrerseits aufgelöst, weil sie gemerkt haben, daß ich ihnen nie einen Personalausweis vorgezeigt habe. Seit 1991 nicht.
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Vivaldi

Ja, ich bin ein Gewohnheitstier. Bald, nachdem ich überhaupt eine graphische Oberfläche zuhause hatte, hab ich mir meinen fvwm2 konfiguriert und seither nur irgendwann xearth gegen xplanet austauschen müssen für das Hintergrundbild (Wolken über Weltkarte mit Tagnacht-Schatten). Dann kam das WWW, und ich hab mir je eine Operalizenz für Windows und für Linux gekauft.

Dann, vor einigen Jahren, kam eine neue Operaversion, und nichts war mehr so, wie ich es gewohnt war, wie ich es eingerichtet hatte und wie es schlicht nun eben sein sollte. Meine Lösung: Den alten Opera weiterverwenden. Der kann nur zunehmend „sichere“ Webseiten nicht mehr abrufen. Außerdem ist er, nunja, selbst nicht sicher, vermute ich. Aber der aktuelle Opera ist jedenfalls nur noch ein lächerlicher Schatten der einstigen Größe. Oh. Ich merke grade, daß auch dieser Zustand nicht wirklich neu ist. Aber, äh, schlimmer geworden von Jahr zu Jahr.

Jetzt probier ich Vivaldi. Eine spontane Liebe. Alles da, wo man es erwartet, weil es da seit 20 Jahren ist. Mal schaun, wie er sich bei >50 Tabs verhält, das war dem letzten hier eingesetzten Opera nämlich bereits zuviel. Mausgesten passen, Tastaturkürzel möchte ich noch anpassen. Was leider wohl nicht mehr einfach durch eine Textdatei geregelt wird. Och menno.

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