Frühjahrsfachgespräch in Leipzig

Ich war seit über 30 Jahren nicht beim Allgemeinmediziner (davor nach der Kinderkrankheitenzeit eigentlich auch nur ab und zu wegen eines Heuschnupfenmittels) und hab noch nie einen gelbroten Zettel abgeben müssen. Das ist sicher nicht meinem Lebenswandel geschuldet, sondern ein Geschenk, für das ich dankbar bin. In der letzten Februarwoche dann aber überrollte die Grippewelle auch mich, zwei Werktage und das Wochenende verließ ich mein Bett nur für je wenige Stunden, um im mollig geheizten Wohnzimmer was zu essen und zu trinken.

Da ich den Montag aber wieder in’s Geschäft konnte, traute ich mir auch zu, den Rest der Woche zu meiner jährlichen Weiterbildung, dem Frühjahrsfachgespräch der German Unix User Group, zu fahren. Nach Leipzig. Saukalt war es dort, aber Dienstag und Samstag trabte ich etwas durch die Innenstadt und filmte. Leider muß ich an der ruhigen Hand erst wieder arbeiten. Aber immerhin, nach Jahren der diesbzgl. Abstinenz hier ein paar filmische Impressionen:

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Fliegerbomben

Da grade mal wieder eine in Durlach entschärft wird: Ich hab mich lange gefragt, warum diese Blindgänger heute noch gefährlich sind. Ich bin ja eher Geisteswissenschaftler als Ingenieur… ich dachte, die werden beim Aufschlag gezündet (oder eben nicht), und fertig. Und wenn das Ding jahrzehntelang rumliegt, dann ist es entweder eh kaputt, oder es bräuchte jedenfalls noch einen „Aufschlag“, damit was passiert.

Das ist aber falsch. Fliegerbomben des Zweiten Weltkriegs zündeten teilweise erst bis zu sechs Tage nach ihrem Abwurf, um die Aufräumarbeiten nach einem Luftangriff zu erschweren. Sprich während die Helfer Verschüttete ausbuddeln, gehen weiterhin Bomben hoch, ganz ohne aktuellen Luftangriff. Und diese „Zeitsteuerung“ kann natürlich beliebig haken und hängenbleiben und bspw. durch Erschütterungen auch noch Jahrzehnte später fortgesetzt werden.

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Bahn im Orkan

Update: Zu meiner u.g. Meldung/Angebot an den DB-Kundenservice vom 18.1. habe ich am 29.1. eine Eingangsbestätigung erhalten verbunden mit der Information, sie sei nun an den Teamleiter des Kundenbetreuers weitergegeben worden.

Bestimmt ist das halbe Netz voll von Reiseberichten von letztem Donnerstag, ich hab nicht geschaut. Aber hier meiner: Ich war am Donnerstag wie gewohnt in Montabaur, und gegen 23:45 war ich wieder zurück in Durlach (statt wie üblich ca. 19:15). Ging also, auch per Nahverkehr. Aber im Detail hab ich schon paar merkwürdige Erfahrungen gemacht.
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Mitdenken bei der Die Bahn

Wenn ich nach Zweibrücken fahre, steige ich in Landau und Pirmasens Nord um, das hab ich ja schon mehrfach beschrieben. Die Triebwägen halten am gleichen Bahnsteig einander gegenüber und warten seit einigen Jahren auch zumutbare Zeiten aufeinander (war früher leider nicht so). Alles gut soweit.

Nun hat man in Pirmasens die schönen Formsignale durch Lichtsignale ersetzt. Und seither klappt das nur noch auf der Hinfahrt ohne Ärgernis. Auf der Rückfahrt fährt der Wagen aus Zweibrücken bis an das vordere Ende des Bahnsteigs. vielleicht zwei Fahrzeuglängen Weit vor den überdachten Bereich, da vorne besteht der Boden des Bahnsteigs nur noch aus einer Art feinerem Schotter. Man stapft also durch diesen Schotter, manche mit Rollkoffer (selbst schuld, anderes Thema), manche mit Rollstuhl oder Kinderwagen durch den Regen unter’s Dach, wo die Treppe zur Unterführung und eben der Standplatz des Anschlußzuges auf dem anderen Gleis sind – alle denkbaren Ziele, vorne am Bahnsteig, wo der Zug hält, kommt man garnicht weg.
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Sternsinger

Jetzt um Dreikönig sind sie wieder unterwegs – als Heilige Drei Könige verkleidete Kinder und Jugendliche, die Häuser besuchen, ein Lied singen, Sprüchlein aufsagen und Geld einsammeln. Die erfolgreichste jährliche Spendenaktion der Kirche ist zugleich die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.

Ich hab das früher auch gemacht. Allerdings war das bei uns etwas größer als in der Pfarrei, in der ich heute lebe, wo nur heute am 6.1. einige Häuser aufgesucht werden…
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