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Donnerstag, 18. März 20105.000km
Dienstag war es soweit: Der Kilometerzähler meines Rades hat, nachdem ich nun ziemlich genau ein Jahr wieder radle, die 5.000er-Marke überschritten. Im wesentlichen nur durch zur Arbeit, von der Arbeit und zwischen den Karlsruher Standorten hin- und herradeln. Böse Menschen hätten ja garnicht geglaubt, daß das Fischer-Rad überhaupt so weit kommt.
Dienstag, 20. Oktober 2009Fahrradfreundliches Karlsruhe?
Auf ihren Webseiten behauptet die Stadt “Karlsruhe wird Fahrradstadt Nr. 1 in Süddeutschland.”, und das geplante Radroutennetz ist so dicht, daß man auf den ersten Blick nicht klagen kann. Mit dem Begriff “Route” wird auch schon angedeutet, daß “Radwege” oft nicht der Weisheit letzter Schluß sind, aber das ist nochmal ein anderes Thema.
Eine “Hauptroute” dieses Netzes ist die Durlacher Allee, und hier gibt es einen baulich von den Autospuren und (ein bißchen) vom Fußweg getrennten Radweg für jede Fahrtrichtung. Die Durlacher Allee war über das letzte Wochenende vier Tage lang auf ihrer Südseite komplett für den Autoverkehr gesperrt vom Weinweg bis zur Autobahn einschließlich. Auch etwas weiter westlich, vom Schlachthof bis vor den Ostring, war die gleiche Seite gesperrt. Hier war für Fußgänger ein Weg über den Festplatz ausgeschildert, dem man auch als Radfahrer folgen konnte und wohl sollte. Ab Weinweg aber war essig. Da war einfach kommentarlos der Radweg ebenso wie das Trottoir abgesperrt. Vier Tage lang. Eine “Hauptroute” der “Fahrradstadt Nr. 1”. Straßenverkehrsordnungsgerechtes Vorgehen war also, das Fahrrad auf der Nordseite der Durlacher Allee bis zur Untermühlsiedlung zu schieben und sich dort wieder dem fließenden Verkehr anzuschließen. Eine durchgängig “fahrbare” Alternative wäre wohl, die Autobahn weiter nördlich bei der Autobahnmeisterei zu überqueren. Komfortabel wäre gewesen, wenn für diese vier Tage der nördliche Radweg der Durlacher Allee als Zweirichtungsradweg ausgeschildert und die kreuzenden Autospuren entsprechend deutlich darauf hingewiesen worden wären. Aber wie dem auch sei, es war genau garnichts ausgeschildert. Es stand einfach nur eine Absperrung quer über der “Hauptroute”. Obwohl es sich hier ja um eine wochenlang im voraus geplante Baumaßnahme handelte. Woran man unschwer erkennen kann, daß man sich einem Ziel nur nähert, wenn alle in die gleiche Richtung rudern. Solange einzelne Mitarbeiter irgendwelcher Ämter überfordert oder desinteressiert sind, wird das nix mit der angeblichen “Fahrradfreundlichkeit”. Sonntag, 12. Juli 2009StVZO zu Fahrrädern
Weil ich ab und zu gefragt wurde, ob mein Fahrrad-Rückspiegel “überhaupt zulässig” sei, und weil ich mich selbst schon gefragt hab, ob der gelegentlich montierte kleine Camcorder (wirkt erstaunlich deeskalierend auf wütende Autofahrer hinter mir, die gerne ohne Spurwechsel überholen würden) problematisch ist, hab ich mal in die Straßenverkehrszulassungsordnung geschaut. Mit dem Ergebnis, daß man sich im Prinzip ein Fahrrad komplett aus nem toten Baum schnitzen könnte und damit im öffentlichen Raum herumradeln dürfte, wenn es über angemessene Klingeln, Bremsen und Beleuchtung (inkl. Reflektoren) verfügt. Diese drei Punkte. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist also keine irgendwie geartete Zulassung der Einzelteile oder gar der Komposition erforderlich.
Wer weiterlesen will: §64a (Klingel - andere akustische Signalgeber sind ebenso wie Laufklingeln verboten), §65 (Bremsen - zwei unabhängige) und §67 (Licht und Reflektoren). Sonntag, 24. Mai 2009Radstrecken
Wie grade erst erzählt erkunde ich derzeit das Umland per Fahrrad. Und bin überrascht, wie weit man kommt, auch wenn man Karten und Navi zuhause lässt. Fast jede Kreuzung hängt voller weißgrüner Schilder mit Orten und Kilometern drauf. Jetzt noch soviel Geographiekenntnis, wie man sie etwa in der Grundschule im Heimatkundeunterricht vermittelt bekommt, und gut ist. Auf folgenden Strecken konnte man in letzter Zeit öfter über mich stolpern, äh, von mir überholt werden:
Mehr wird folgen. Wie gesagt bin ich erst seit kaum zwei Monaten wieder unter den Radfahrern. Sonntag, 17. Mai 200964,42km, 72,5kg"64,42km, 72,5kg" vollständig lesen
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Kommentare
Di, 06.07.2010 00:48
Mo, 05.07.2010 23:11
Ich habe nach langem Rätsel und Suchmaschien eine Theorie [...]
Sa, 26.06.2010 08:58
Do, 17.06.2010 09:39
Hm, Felix, im Grunde geht’s mir ja wie Dir, aber wenn Du [...]
Mi, 16.06.2010 18:19
Danke, Herr Pfefferkorn, für diesen anschaulichen Bericht. [...]