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Sonntag, 30. August 2009WahlkampfzeitMittwoch, 25. März 2009Der lange Atem der Gerechtigkeit
Das find ich mal gut.
Vor ein-und-einem-dreiviertel Jahr hingen in vielen Karlsruher Straßenbahnen Fahndungsplakate, weil ein (so bezeichneter) “Jugendlicher” eine Bahn von außen verkratzt und die ihn deswegen zur Rede stellende Fahrerin zu Boden geworfen, getreten und mit Bier begossen hatte. Nach etlichen Wochen, in denen man nichts mehr hörte, verschwanden die Plakate scheinbar ergebnislos, was ich schon sehr bedauerlich gefunden hätte. Aber nun ist der Strolch überführt und festgesetzt - und erfreulicherweise alt genug für Erwachsenenstrafrecht.
Geschrieben von Felix Pfefferkorn
in Durlach, Karlsruhe, Politik
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20:58
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Sonntag, 1. März 2009Schikane auf dem AdenauerringWenn das Wildparkstadion sich entleert, dann strömen etwa 30.000 Menschen, also eine kleinere Stadt, gleichzeitig nach draußen. Für Karlsruhe typisch zieht sich ein breiter Menschenstrom den Adenauerring nach vorn zur Straßenbahnhaltestelle Durlacher Tor. Wenn nun besonders ungastliche Gäste zugast sind oder die Gastgeber im Ruf stehen, ihre Gäste nicht zu mögen, dann werden normalerweise die Gäste in ihrem Block etwa eine Viertelstunde festgesetzt, bis die anderen weitgehend abgeflossen sind. Das ist sicher lästig, aber weiter kein Problem, da es da drin ja Verpflegung und Toiletten gibt und meist auch ausreichend Platz ist, daß man sich sogar hinsetzen könnte. Heute war das anders. Heute war Stuttgart. "Schikane auf dem Adenauerring" vollständig lesen
Geschrieben von Felix Pfefferkorn
in Großveranstaltung, Karlsruhe, Politik
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21:30
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Samstag, 16. August 2008Stadionumbau
Ich will hier nicht zusammenfassen, was in den letzten Jahren dazu schon alles an Stuß abgesondert worden ist. Nur meinen beitragen.
Seit 1955 gibt es das Wildparkstadion, im Norden der Universität am Adenauerring. Es wurde anstelle eines Vorgängerbaus aus dem Jahr 1921 errichtet. Ein Stückchen Fußmarsch vom Durlacher Tor oder quer durch den Wald aus dem Westen. Parkplätze sind natürlich nur wenige vorhanden, aber es gibt Busspendelangebote, wenn Großveranstaltungen stattfinden. Und im Prinzip gehört das Rausmarschieren und das anschließende Zurückkehren in die Innenstadt zum Ritual. Es ist ja auch eine organisatorische Meisterleistung, den Verkehrsfluß zu regeln, wenn nach einem Spiel etwa dreissigtausend Menschen aus dem Stadion strömen. Ursprünglich gingen sogar 55.000 Zuschauer rein, aber dann kamen die dämlichen Sitzplätze (ich frag mich, wer die freiwillig nutzt, wenn nicht aus gesundheitlichen Gründen. Emotionslos und im Wortsinn arschkalt, da kann man dann doch besser zuhause fernsehen, statt in’s Stadion zu gehen). "Stadionumbau" vollständig lesen
Geschrieben von Felix Pfefferkorn
in Großveranstaltung, Karlsruhe, Politik
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11:43
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Samstag, 12. Juli 2008Digital wählen
Liebes Tagebuch, schon länger frage ich mich, was diese Wahlmaschinendiskussion überhaupt soll, wo wir doch eigentlich auf direktem Weg zum Online-Behördengang sind? Also was bei Bankgeschäften seit Jahren üblich ist, soll doch auch bei staatlichen/kommunalen Verwaltungsvorgängen kommen, und das mit ordentlicher Kryptographie und vernünftiger Authentifizierung? Warum dann nicht von zuhause wählen? Bleibt noch das Problem der Gewährleistung der Nichtzuordnung der Stimmabgabe zum Wähler, aber das ist da dann auch nicht größer als heute, zumal die “Wahlmaschinen” dann ja zentral stehen können und nicht über das Land verteilt wären. Und für komplexe Wahlen wie die baden-württembergischen Kommunalwahlen nächstes Jahr mit Kumulieren und Panaschieren wär ein interaktives Frontend, das die Stimmen mitzählt, sicher ein Demokratie-Gewinn, denn da werden viele ungültige Stimmzettel abgegeben... (Nächstes Jahr sind hier übrigens Ortschafts-, Kommunal-, Landtags- und Europawahlen.)
Wieder hochgekommen ist mir diese Frage, weil ich heute das “Vergnügen” des Landesparteitags hatte. Als Delegierter ist man da primär Claqueur für die vortragenden Mandatsträger. Sekundär wahlberechtigt bei langweiligen Ein-Kandidaten-Wahlen mit fast sozialistischen Stimmverteilungen und frühestens tertiär dann an echten politischen Auseinandersetzungen beteiligt - denn die kommen schon rein zeitlich nach den erstgenannten Punkten, und das Ende der Veranstaltung ist fix. Weswegen jedesmal nur ein Bruchteil der Anträge wirklich behandelt werden kann. Wenn nun die Reden im Vorfeld verschickt oder als Tischvorlage verteilt würden und die Wahlen digital erfolgten, hätte man die ganzen acht Stunden für den interessanten Teil. (Und bevor jetzt mit Reichsbedenkenträger-Miene “aber das ist ja nicht gewollt” kommentiert wird: Was da “gewollt ist”, entscheiden wir Delegierte. Vor einigen Jahren haben wir auch die Kommission, die früher die Antragsreihenfolge vor der Sitzung festlegte, abgesetzt und stattdessen begonnen, zu Beginn jedes Parteitags selbst die Tagesordnungsreihenfolge abzustimmen. So kommen die für uns interessantesten Anträge wenigstens tatsächlich zur Verhandlung.)
Geschrieben von Felix Pfefferkorn
in EDV, Großveranstaltung, Politik
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21:27
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Kommentare
Di, 06.07.2010 00:48
Mo, 05.07.2010 23:11
Ich habe nach langem Rätsel und Suchmaschien eine Theorie [...]
Sa, 26.06.2010 08:58
Do, 17.06.2010 09:39
Hm, Felix, im Grunde geht’s mir ja wie Dir, aber wenn Du [...]
Mi, 16.06.2010 18:19
Danke, Herr Pfefferkorn, für diesen anschaulichen Bericht. [...]