
Bei Konzerten im Jugendcafé meiner Heimatstadt bot ab und zu ein kurdischer Verein leckere Speisen an, meistens irgendwas mit Spinat und/oder Hackfleisch. Dazu gab es politische Informationen und bspw. PKK-Spendenaufrufe. - Jedenfalls hab ich kurdisches Essen als sehr lecker in Erinnerung und war entsprechend erfreut, als mitten in der Durlacher Fußgängerzone eine kurdische Familie eine
Gaststätte eröffnete.
Der mit hellem Holz gestaltete Innenraum gehört zu den schönsten Durlacher Kneipenräumen, außerdem kann man mit etwas Glück so sitzen, daß man das Treiben in der Pfinztalstraße beobachten kann, als säße man vor dem
Sol-i-Luna oder dem
Kranz - nur eben ganzjährig. Wer lieber tatsächlich im Freien sitzt: Hintenraus hat - wie anscheinend mittlerweile fast jede Durlacher Kneipe - auch das Tanburi ein paar Tische und Stühle rausgestellt. Und wem auch das nicht zusagt: Die Speisen gibt’s auch zum Mitnehmen. Wer gleich ein Fest plant: In den Gewölbekeller passen 35 Personen.
Früher waren mir die Gerichte zu klein, vorhin konnte ich mich aber beim Tagesessen (Nudeln und Hackfleisch mit Käse überbacken für fünf Euro) davon überzeugen, daß sich das geändert hat: Ich bin satt. Und lecker ist es von je her. Woher das Lokal seinen Namen hat, hab ich nur halb begriffen: “Tanbur” ist eine dreisaitiges Laute, “Tandur” ist ein Backofen oder Grill. Sollte man nicht verwechseln.
Grade hängen überall in Durlach Plakate, die für eine Veranstaltung namens “nacht kult tour” (die drei kleingeschriebenen Begriffe untereinander, drüber noch “1. DURLACHER”) am kommenden Samstag, 15.10., ab 20h werben. Was das ist, steht nicht dabei. Heut
Aufgenommen: Okt 08, 20:57