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Samstag, 6. August 2005Bauarbeiten am Bahnhof DurlachTrackbacks
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> Gleis sagen, dessen kümmerlicher Rest > kurz hinter der Straßenbahnhaltestelle > Auer Straße nordwärts zum Wenden bei > Behinderungen in der Durlacher Altstadt > genutzt wird? Das war vor einiger Zeit mal Thema in irgendeiner bahnbezogenen Newsgroup. Leider erinnere ich mich nicht mehr, in welcher. Wenn ich miich recht erinnere, hat dieses Gleis ursprünglich nichts mit der Straßenbahn zu tun, sondern war in der Tat ein Industrieanschlussgleis. Nachdem dieser Anschluss aufgegeben wurde und das Gleis so tatentlos in der Gegend herum lag, erkannten die Verkehrsbetriebe, dass sie hier ohne viel Aufwand eine strategisch wichtige Ausweichwendestelle bekommen könnten und ließen das Gleis an die Straßenbahnstrecke anschließen und elektrifiziren. Zeitangaben kann ich da leider keine machen, auch kann ich den Wahrheitsgehalt dieser Version nicht bestätigen, da ich das auch nur gelesen habe. Bis zum Bau der Umgehung B10 mündete das Gleis im Norden in das Gleisfeld des Nördlichen Vorgeländes des jetzigen Bahnhofes, der etwa 1908 fertig wurde. Seit dem wurde das Gleis nur noch als Industriegleis für Sebold und Gritzner benutzt, es mündete im Süden in den alten Durlacher Güterbahnhof.(jetzt u.a. Tengelmann). Die Nummerierung der Bahnsteige ist mir auch ein Rätsel. Eine befragte Bahnangestellte kannte das Geheimnis auch nicht.
Ich habe nach langem Rätsel und Suchmaschien eine Theorie aufgestellt für die Nummerierung der Gleise.
Es gab früher den Bahnsteig mit Gleis eins und Gleis zehn. Dazwischen waren die Gleise zwei bis neun ohne Bahnsteig (ähnlich wie heute noch in Vaihingen(Enz)). D.h. an der Stelle an der Heute der Bahnsteig mit den Gleisen zwei und fünf ist, waren früher die Gleise drei und vier. Mit den Luftbildern auf Google Maps lässt sich dies von der Breite der Bahnsteige auch nachvollziehen. Man sieht auch, dass der Bahnsteig neun kürzer ist und früher aufhört als der Bahnsteig sechs, hier könnte noch längere Zeit ein Gleis gelegen haben, dass dann abgebaut wurde. Ob die Google Maps Bilder aktuell sind, weiß ich jetzt allerdings nicht. Ich hatte mich nur mit einem Kumpel heute gewundert, wieso die Gleise drei und vier fehlen. Die Theorie wird davon unterstützt, dass der Bahnhof laut einer anderen Internet Seite früher der Ausfahrtsbahnhof vom Rangierbahnhof Karlsruhe war. Dies könnte für die große Gleisanzahl sprechen. Was haltet ihr von meiner Theorie? Viele Grüße Valentin Durch Durlach führen schon immer zwei relativ unabhängige zweigleisige Hauptstrecken. Damit es nicht zum verkehrlichen Kollaps kommt, braucht man für jedes dieser Hauptstreckengleise mindestens eine eigene Bahnsteigkante, die ohne Kreuzen anderer Gleise erreichbar ist, das sind die Gleise 1, 2, 5, 6. Gleis 9 und ehedem 10 waren Reserve. Die Gleise vom Rangierbahnhof fädeln vorher schon ein. Womöglich waren es mal Stumpfgleise am Bahnsteigende? Bruchsal hat zwei davon am Hausbahnsteig, die noch genutzt werden. Karlsruhe hat kurze für Loks oder so, die nicht im Nummernsystem für Kunden mit drin sind. |
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