Nun bin ich schon einige Tage 40 und habe soweit den Eindruck, daß entgegen anderslautender Prognosen nicht plötzlich die Zeit stehenbleibt. Man bietet mir noch immer keinen Sitz an in der Straßenbahn, und unlängst im Kino wollte die Kassiererin sogar wissen, ob ich “Schüler oder Student” sei (was bei meinem Begleiter erhebliche Heiterkeit auslöste). Kann natürlich sein, daß sie einfach nur nett sein wollte. Ok, die letzten zehn Jahre werde ich öfter gesiezt als vorher.
Jedenfalls danke ich Gott und den meisten Menschen um micht herum, daß es mir gut geht. Ich war seit irgendwann in den 80ern nicht länger als drei Tage am Stück krank und entsprechend lange nicht beim Arzt (jaja, ich komm langsam in das Alter der Vorsorgeuntersuchungen. Aber dazu
das (MP3)), und auch sonst stehen alle subjektiven Ampeln auf grün.
So um jeweils 1-2 Jahre vergröbert kann man mein bisheriges Leben in diese Dekaden einteilen: Erst Kindergarten- und Grundschuljahrzehnt, dann Gymnasium, dann Studium und Tätigkeit an der Universität (TH), danach
Berufsleben außerhalb des Campus. Letzteres wird hoffentlich nun noch einige Jahrzehnte länger währen...