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Mittwoch, 24. Februar 2010Zu Käßmanns RücktrittKommentare
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78052 Villingen-Schwenningen r.grauer@email.de Die Bischöfin, Frau Käßmann hat einen Fehler gemacht den Sie zu tiefst bereut. Was sie veranlasst hat ihre Rolle als Vorbildfunktion kurzfristig zu verlassen, kann nur sie selbst wissen. Ihr ist hoch anzurechnen, dass sie die Konsequenzen zieht und zurücktritt. Frau Käßmann ist keine Heilige, will keine sein und hat gegen von Menschen gemachte Gesetze, die für alle Menschen gleich gelten, verstoßen. Dafür muß sie die srafrechtliche Konsequenz tragen. Ein vorbildhaftes Verhalten der Kirchen-Menschen, die was zu sagen haben, wäre, wenn Sie Jesus folgen würden und Sie bitten würden, zu bleiben “Geh hin und sündige nicht mehr!”....Wir sind noch nicht im Paradies, wir sind immer noch Menschen... und Menschen machen Fehler... menschliche Größe wäre, diese Fehler zu verzeihen.... Vergebung der Sünden.. nicht nur von Gott, sondern auch von Menschen untereinander... Die Chance des Bereuens und des Neubeginns geben.... und offen und ehrlich zu sein.... wir haben keine bessere... bitte bleiben Sie und setzen ihre christlich geprägten Vorstellungen um...wir stehn hinter Ihnen und begleiten Sie auf ihrem Weg... seien Sie weiterhin authentischer Mensch mit Ecken und Kanten und seien Sie Nachfolgerin von Jesus, in dem Sie seine (r)evolutionären Gedanken (ich denke dabei hauptsächliche an die Bergpredigt) in die heutige Sprache und heutige notwendige Verhaltensmuster übersetzen... Jesus ist aktueller denn je... Die Zeit ist entfernter von seinen rettenden Konzepten als je zuvor... Frau Käßmann kann diesen Teufelskreis durchbrechen, in dem sie möglichst viele Menschen (Christen und Nicht-Christen) durch glaubhafte Überzeugungsarbeit aktiviert. ich bin dabei. Rainer Grauer Es mag ja sein, daß rkK und evangelische Kirche ein unterschiedliches Kirchenverständnis haben. Aber wenn ich das mal neutral als außenstehender beobachte, so erlebe ich, daß die rkK die Evangelen als “kirchenähnliche Gemeinschaft” betrachten und ihnen das Kirche sein absprechen. Das ist dann nicht mehr aggressiv und ahnungslos, das ist maßlos arrogant und das zeigt, daß man die Ökumene mit den Evangelen nicht will. Dann soll man das aber auch offen sagen und nicht behaupten, Frau Käßmann sei schuld. Ich denke überhaupt, daß sich die rkK mal etwas zurückhalten sollte. Das Thema Walter Mixa ist noch nicht ausgestanden, zudem halte ich Mixa für ein Bauernopfer. Was sich die rkK in ihrem Mißbrauchsskandal geleistet hat, ist für mich beispiellos in der Weltgeschichte und der zweitgrößte Skandal auf deutschem Boden nach Auschwitz. Ich denke, da sollte man erstmal ganz gewaltig Buße tun und in Sack und Asche gehen. Aber zum Thema zurück: Es ist ein Kennzeichen einer Sekte, sich für allein seligmachend zu halten. Und solange die rkK es einfach nicht einsieht, daß Christen auch ohne die rkK in den Himmel kommen können, so es denn einen gibt, hält sich die rkK für den einzigen Brückenbauer zwischen Gott und Mensch, und ich muß Dir nicht sagen, wer das nach Überzeugung aller christlichen Kirchen ist. Es ist nicht die Aufgabe einer Kirche, mal eben die halbe Christenheit in die Hölle zu definieren. Was macht übrigens Jesus selber? Schließlich hatte er keinen Papst, und er hat nicht mal jeden Sonntag die Kommunion empfangen. Mir ist bis heute nicht klar, wieso Gott einen solchen Sünder zu sich genommen hat.... Sorry, aber auch die rkK muß sich mal überleben, ob sie Gott ersetzen bzw. wegdefinieren will - oder ob sie begreifen will, daß der Weg zum Heil nicht an die rkK gebunden ist. AFAIK ist das u.a. eine Aussage des zweiten vatikanischen Konzils. Ja, Käßmann nörgelt an der Abendmalsfrage herum. Ja, Käßmann ist nicht in apostollischer Sukzession geweiht. Und in der rkK? Denkst Du, das ex opere operato rettet alles? Llies Dir mal durch, was Paulus über Weichlinge und Knabenschänder sagt, da operiert gar nichts mehr, auch nicht ex opere, da findet sich ein ganzer Kirchenapparat in der Hölle wieder. Und der Umweg über das Fegefeuer kann entfallen. Eine Kirche, bei der vermutlich ein signifikanter Teil des Klerus seit Jahrhunderten kontinuierlich im Stand der Todsünde lebt, sollte mal etwas Demut üben und leise Töne anschlagen. Man kann ja über alles reden. Aber wenn man anfängt, sich gegenseitig zu verdammen und Gott und Jesus zum Sklaven des Papstes zu machen, hört es nun endgültig auf, das hat mit einer christlichen Kirche genau nichts menr zu tun. Das ist eine häretische Sekte, sonst gar nichts. |
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Fr, 25.11.2011 04:07
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Von mir aus kann Herr von Guttenberg Verzeihung und einen Neuanfang erlangen wie jeder andere auch, dazu schrieb ich ja schonmal was. Er sieht’s ein, er bereut, und mittlerweile büßt er auch. Sache erledigt. (Wobei mir allerdings noch nicht so klar
Aufgenommen: Mär 01, 23:02