Wie grade erst erzählt erkunde ich derzeit das Umland per Fahrrad. Und bin überrascht, wie weit man kommt, auch wenn man Karten und Navi zuhause lässt. Fast jede Kreuzung hängt voller weißgrüner Schilder mit Orten und Kilometern drauf. Jetzt noch soviel Geographiekenntnis, wie man sie etwa in der Grundschule im Heimatkundeunterricht vermittelt bekommt, und gut ist. Auf folgenden Strecken konnte man in letzter Zeit öfter über mich stolpern, äh, von mir überholt werden:
- Norden: Von Durlach über Weingarten und Untergrombach nach Bruchsal. Im Zickzack fast die ganze Zeit durch Felder.
- Osten: Von Durlach über Grötzingen das Pfinztal entlang. Seniorentauglich ausgebauter Radweg, oft direkt an der Pfinz. Man kann aus dem Pfinztal rechts oder links den jeweiligen Buckel hoch abweichen, diverse Ziele sind ausgeschildert. Man kann zum Beispiel, wenn man seine Berggänge mal ausprobieren möchte, aus Berghausen nach Jöhlingen und dann bequemerweise bspw. über Weingarten wieder zurück.
- Süden: Von Durlach über Wolfartsweier und Ettlingen weiter südwärts. Da mich hinter Ettlingen konsequent Unwetter erwischen, kenn ich hier noch nicht so viel. Aber zum Beispiel könnte man das Albtal entlangradeln (etwa den Graf-Rhena-Weg).
- Westen: Von Durlach den Betriebsweg am Güterbahnhof zum Hauptbahnhof, dann die Alb entlang, durch die Günther-Klotz-Anlage, wieder die Alb entlang, durch den Hafen bis zum Rhein, dann den Fluß entlang zur Brücke, die andere Seite wieder runter bis zum Naturfreundehaus. Dieser Weg ist samstags am besten, da an den anderen Werktagen im Rheinhafen viel Verkehr ist und sonntags alle möglichen denkbaren Verkehrshindernisse auf den Wegen längs der Alb bestehen.
- Nordwesten: Von Durlach über Hagsfeld (Hornbach Baumarkt) und die Waldstadt wahlweise Richtung Eggenstein (viel Spaß mit den Autofahrer(inne)n) oder Stutensee.
Mehr wird folgen. Wie gesagt bin ich erst seit kaum zwei Monaten wieder unter den Radfahrern.