Hier Teil zwei meines Telephonumzugs in aller Kürze. Sie haben abgebucht, zwei Tage, nachdem ich per Fax und Post die Einzugsermächtigung widerrufen habe. Ich hab daraufhin nochmal Papier bemüht und ihnen eine Frist für die Rückbuchung gesetzt von einer Woche, widrigenfalls ich selbst der Abbuchung bei meiner Bank widersprechen würde. Dieses Schreiben habe ich, damit mir *endlich* eine menschliche Reaktion außerhalb steril ablaufender Prozesse zuteil würde, per Einschreiben mit Rückschein abgeschickt letzten Samstag. Und das trug Früchte: Soeben, vor wenigen Minuten, rief mich (auf meinem heimischen Festnetzanschluß) eine Mitarbeiterin an und ging tatsächlich wie von mir gewünscht meine Rechnung mit mir durch.
Witz des Tarifwechsels sei, daß ich “nur” 59 Euro für den Umzug zahlen müsse wegen eines Aktionsangebots. Ohne Tarifwechsel kämen da noch 99 Euro obendrauf für den Umzug des DSL. Alles andere, von der Abbuchung bis zur Hardware, lässt sich telekom-intern-logisch dann daraus ableiten (“die Einzugsermächtigung ist Vertragsbestandteil, die können Sie nicht einfach widerrufen”, “das DSL wurde so spät erst geschaltet, weil es jetzt doch 6.000er-DSL ist wegen des neuen Vertrags” und so weiter). Ich glaub, mit einigen wenigen erläuternden Seiten gleich bei der Auftragsbestätigung hätte ich das alles sogar akzeptiert und über mich ergehen lassen, wenn es nur von Anfang an so ein winziges bißchen transparent gemacht worden wäre für mich. Die Dame sprach diesmal sogar von sich aus die Mindestvertragslaufzeit an, von der ihre Kollegin kein Wort verloren hatte.
Wie gesagt, wäre dieses klärende Gespräch früher erfolgt, wär ich weiterhin Telekomkunde. Zwar zutiefst verärgert, aber immerhin Kunde. Da ich aber fürchten mußte, daß als Reaktion auf den nächsten Montag meinerseits fälligen Storno der Abbuchung mein Anschluß bis zur Klärung gesperrt würde (so verlief es damals vor Jahren, als die mir DSL zwar berechneten, es aber nicht schalteten und ich es daher, da auch damals der Support monatelang nicht reagierte, dann eben auch nicht bezahlte), deswegen also hab ich letzten Samstag bei meinem Arbeitgeber ein telekomloses Komplettpaket gebucht und ihn beauftragt, meine heißgeliebte Rufnummer 40 45 65 schnellstmöglich aus der Reichweite dieser FIrma zu bringen. Daher kommt der rettende Anruf leider einige Tage zu spät. Ich hab also auf meinem Widerruf bestanden und muß jetzt tatsächlich 99 Euro extra für den DSL-Umzug bezahlen. Und die Dame meinte, mein bisheriger Anschluß habe zwölf Monate Kündigungsfrist, was ich aber irgendwie noch nicht glauben will. Wir werden sehen.