Ende der Sondierungsgespräche

Ich hab keine Ahnung, welche Strategie dahintersteckt, daß die FDP sich gestern Abend verabschiedet hat – also ich nehme jetzt mal an, daß das mehr ist als trotziges Aufstampfen. Und im Falle von Neuwahlen mache ich meine Mitwirkung am Wahlkampf davon abhängig, daß ich verstehe und mittrage, was da für eine Mechanik erwartet wird.

Einmal mehr unsäglich ist erwartungsgemäß der ultrabraune Dr. Rülke. Wäre er repräsentativ für die FDP, wäre ich LÄNGST ausgetreten – der badenwürttembergischen FDP wünsche ich ja schon lange, daß sie aus dem Landtag fliegt und sich personell und ideell neu, freiheitlich, aufstellt. Ich zitiere aus Rülkes Pressemeldung: „Es hat sich abgezeichnet, dass sogar die CSU den massenhaften Nachzug von Flüchtlingsfamilien zulassen will. Sogar die CDU möchte zwischenzeitlich einer energiepolitischen Deindustralisierung Deutschlands zustimmen. CDU/CSU und Grüne fanden sich im gemeinsamen Willen, dem Automobil den Garaus zu machen.“

Ich kriege das Grundprinzip „Freiheit“ nicht unter einen Hut mit der Angst vor Zuwanderern, und ich bin felsenfest überzeugt, daß das Verbrennen fossiler Stoffe in absehbarer Zukunft Oldtimern vorbehalten sein wird. Wenn bestimmte Autohersteller partout weiterhin auf Raubbau an der Umwelt setzen, wenn in Deutschland eher die Post als ein LKW-Bauer sich über Elektrofahrzeuge Gedanken macht, dann gibt einem das Hinweise für den Aktienkauf oder die Wahl des Arbeitgebers. (Und nein, ich bin kein „Öko“, ich bin bspw. ein Freund der Kernenergie. Anderes Thema.)

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