Spiegel vs. Sueddeutsche

Ok, es liegen knapp zwei Wochen zwischen den Beiträgen, und ich möchte auch nicht den Eindruck erwecken, mir gefiele das linke Geschwätz von Heribert Prantl besser als der Stil des pseudoakademischen Stimmungsmacherblattes – das spätestens seit der Kriegsbegeisterung beim Überfall auf Lybien für mich eigentlich unlesbar ist.

Aber bitte lest mal erst diesen Artikel im Spiegel und dann diesen in der Süddeutschen. Und achtet auf den Stil. Schon die Bildunterschrift „Das Gesetz der Wiesn: Eine Frau wehrt sich mit einem Taschenmesser gegen obszöne rassistische Angriffe. Die Staatsanwaltschaft macht daraus versuchten Mord.“

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2 Kommentare zu Spiegel vs. Sueddeutsche

  1. -thh sagt:

    Frau Friedrichsen hat den Ruf einer Legende unter den Gerichtskorrespondenten – den ich zumindest aus dem letzten Jahrzehnt in keiner Weise nachvollziehen kann.

    Ich habe vielmehr den Eindruck gewonnen, dass sie ihre Berichte grundsätzlich in einer nicht mehr nachvollziehbaren Weise voreingenommen verfasst – mal so, mal so, gefühlt meist gegen den Mainstream. Das liest man auch ohne Kenntnis der Sache den Berichten nahezu immer schon an; und mit Kenntnis der Sache ist der Eindruck kein anderer. Ein Ärgernis.

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