Landtagswahl

Ende März ist in Baden-Württemberg Landtagswahl. Ich bin ziemlich gespannt, wie die Wahl ausgehen wird. Umfragen zufolge steht die CDU kurz vor einer absoluten Mehrheit, was für eine Partei, die seit der (rechtlich abenteuerlichen) Gründung des Kunstgebildes Baden-Württemberg durchgehend stärkste Partei und regierungsbildend ist, schon erstaunlich ist. Man sieht jedenfalls, was für ein Parteibuch man hier haben sollte, wenn man eine Beamtenkarriere anstrebt.
Wie Wingi schon entdeckt hat, gibt’s auch wieder den Wahlomat. Mein Ergebnis wundert mich nicht…

Ich empfehle dringend diese Lektüre für alle, denen noch nicht klar ist, wie Verhältnis- und Persönlichkeitswahl hier verknüpft sind. Die eigene Stimme (man hat nur eine) wirkt sowohl auf die Aufteilung der Sitze zwischen den Parteien als auch auf die Reihenfolge der Kandidaten innerhalb der gewählten Partei ein. Was einen in eine ziemliche Zwickmühle bringen kann, offen gestanden.

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4 Kommentare zu Landtagswahl

  1. Willy sagt:

    Ich frag mich grade ob ich da mitmachen darf.
    Abgemeldet hab ich mich in Karlsruhe nämlich nicht.
    Ich frage nächste Woche mal bei der deutschen Botschaft nach.Q

    • Felix sagt:

      Die sind da m. E. der falsche Ansprechpartner. Frag Deine Mutter, ob ein Wahlschein für Dich eingetroffen ist. Falls ja, lass sie Briefwahlunterlagen für Dich beantragen (das könnte im Prinzip noch ohne Bevollmächtigung durch Dich gehen, wenn sie sie postalisch anfordert – dann landen sie ja wieder bei ihr. Zum Direktabholen bräuchte sie eine Vollmacht von Dir) und mach Briefwahl… Eilt halt etwas, wenn da noch mehrere Postwege im Spiel sind.

  2. Niklas Ott sagt:

    Schon gehört: Auf http://www.kandidatenwatch.de kann man seinen jeweiligen Landtagskandidaten kritische Fragen stellen. Also seid kritisch und aktiv!

  3. Jan Havlik sagt:

    Naja, das stimmt so auch nicht ganz: Der erste Ministerpräsident Baden-Württembergs war Reinhold Maier und er regierte das „Kunstgebilde“ von 1952 bis 1953. er gehörte der FDP/DVP an und die CDU saß im ersten Landtag von Baden-Württemberg artig in der Opposition, wie übrigens auch schon im Landtag eines Teil-Landes, nämlich Nordwürttemberg-Nordbaden, davor.
    Die Idee, dass Baden und Württemberg ein gutes gemeinsames Bundesland wären, gab es bereits nach dem Ersten Weltkrieg, aber die Zeit war noch nicht reif. Und der Mut der Gründungsstunde hat sich echt gelohnt: Baden-Württemberg hat heute die gesündeste Wirtschaftsstruktur (geringste Arbeitslosenquote, größte Pro-Kopf-Exportrate, die meisten Patente pro Kopf), mit die besten Bildungsergebnisse, die beste Lebensqualität (höchste Lebensdauer, die meisten drei-Sterne-Köche, die meisten Heilquellen), die geringste Kriminaliätsrate, immer noch einen stabilen Einwohnerzuwachs, die geringste Sozialhilfeempfängerquote und, und, und. Übrigens ist Baden-Württemberg das einzige Bundesland, das schon immer in den unsäglichen „Länderfinanzausgleich“ eingezahlt hat.
    Kein Wunder, dass man Baden-Württemberg als „Stammland der Liberalen“ bezeichnet.

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