SPD Karlsruhe

Nur falls es jemand nicht gesehen hat: In Karlsruhe haben die Grünen mehr Zweitstimmen bekommen als die SPD.

Aus Mitleid daher hier etwas Platz für den Verlierer – der scheinbar meint, wenn er „.de“ hinter einen Slogan schreibt, würde er als Internetprofi wahrgenommen.

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Wahlergebnis – wie kommt denn das?

Ich versuch mich mal an einer Interpretation des Ergebnisses der Bundestagswahl von letztem Sonntag. Meiner Meinung nach haben da wesentlich drei Faktoren beigetragen. Ich versuch’s mal chronologisch:

  1. 1980 wurden in Karlsruhe die Grünen gegründet. 1983 kamen sie in den Bundestag – so weit, so unkritisch. Nischenparteien, die schwerpunktmäßig einzelne Themen besetzen oder einzelne Gruppen bedienen gab und gibt es immer mal wieder. Aber 1985 ging die SPD in Hessen eine Koalition mit den Grünen ein und machte damit eine Partei, die streckenweise die gleichen Wählergruppen wie die Sozialdemokraten bediente bzw. (damals) an deren linkem Rand fischte, salonfähig. Weiterlesen
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Mariä Aufnahme in den Himmel

Einige Durlacher dürften sich vorhin etwas gewundert haben. Bisher war der Trend zu Prozessionen in meiner Heimatpfarrei St. Peter und Paul leider rückläufig. In den 90ern zogen wir noch an Himmelfahrt über die Straße zu den Schrebergärten, aber seit ungefähr drei Jahren muß man sogar für eine Fronleichnamsprozession zu einer anderen Kirche der Seelsorgeeinheit fahren – für mich ein unverständliches Ärgernis. (Und nein, man braucht keine Hundertschaften, die Blumenteppiche legen, auch wenn das schön ist. Es reichen Tische als Stationsaltäre. Also komm mir keiner mit dem Aufwand und den angeblich fehlenden Freiwilligen.) Es blieb also nur die kleine Einzugsprozession am Palmsonntag. (Immerhin hab ich auf diesem Weg rausgefunden, daß Stupferich mit seiner Kirche St. Cyriakus eine katholische Insel hier ist – es war im Besitz des Klosters Herrenalb. So katholisch, daß auch die Vereine und bspw. die Feuerwehr an der Prozession mitlaufen. Wie ich es aus Viernheim kannte.)
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Mein Desktop

Ich bin ein Gewohnheitstier. Vor fast einem Vierteljahrhundert hab ich mir meinen graphischen Desktop eingerichtet. Den ich damals nur gestartet hab, wenn es nötig war. Normalerweise hatte ich ja virtuelle Konsolen und hinten auf F12 einen Emacs-Server. Weil den fetten Editor jedesmal neu zu starten auf dem Pentium 75 (später dank Tip vom Linuxstammtisch auf 90MHz getaktet) war mir zu träge. Aber wie das WWW immer omnipräsenter wurde, führte dann irgendwann an der permanent laufenden graphischen Oberfläche kein Weg mehr vorbei. Also nach dem Anmelden ein „startx“ (ja, heute noch), und der Rest dann i.d.R. eben in Fensterchen.
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Pfingsten – Geburtstag der Kirche

Komm herab, o Heil’ger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not.

In der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.

Amen. Halleluja!

Pfingstsequenz, um 1200 durch Stephen Langton.

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