Durlach streamt

Ich freue mich sehr, daß meine Heimatpfarrei St. Peter und Paul Durlach (bzw. eig. „Karlsruhe-Durlach-Bergdörfer“) Gottesdienste streamt und sich solcherart auf Ostern vorbereitet in Corona-Zeiten. Es ist halt nochmal ein Unterschied, ob man das (ebenfalls großartige) Kölner Angebot des Domradio nutzt oder ob man in der eigenen heimischen Gemeinde feiern kann. Und über 20 Echtzeit-Teilnehmer im Werktagsgottesdienst finde ich erstaunlich, wenn man bedenkt, daß das Angebot noch fast nicht beworben wurde und daß die typischen Werktagsgottesdienstbesucher eher älter sind. WEITER SO!

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Sprechen für’s Radio

Ich mache seit über 20 Jahren Radio, erst beim Uniradio, später beim Querfunk, einige Zeit auch einen täglichen kurzen Podcast. Und möchte hier einige Erfahrungen weitergeben. So ein Blogbeitrag ersetzt natürlich nicht die entsprechende Literatur und geeignete Workshops, und ich will mich auch bewußt auf einige wenige Aspekte beschränken. Aber vielleicht nutzt’s ja doch dem einen oder anderen. Ich schreib jetzt hier diesmal nichts zur Tontechnik und auch nichts zu den Inhalten. Daß einem Sprachgewandtheit und große Konzentration/Aufmerksamkeit hilft dürfte klar sein. Ich kriege einen richtigen Adrenalin-Kick, wenn die Studiolampe angeht und signalisiert, daß mein Mikrophon jetzt offen ist. Das ist, wie wenn man eine Bühne betritt – Showtime! (Deshalb liebe ich Livesendungen. Podcasts oder vorproduzierte Radiosendungen sind für mich immer irgendwie zweite Wahl, obwohl man die natürlich auch „am Stück“ produzieren kann wie eine Livesendung. Aber man hat halt immer noch die theoretische Option, abzubrechen und neu anzusetzen.) Aber genug der Vorrede:
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Ausbildungsleiter

Ich schreib hier ja nichts (mehr) vom Job, aber es gibt eine nette Videoreihe.

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Handys im Unterricht?

Da ich ja beruflich mit Jugendlichen arbeite und mit einem knappen Dutzend Berufsschulen zu tun habe, erlaube ich mir jetzt auch mal, zum Handyverbot/Handyeinsatz in der Schule Position zu beziehen.

Fraglos machen Kinder und Jugendliche Schabernack unter dem Pult, schon immer. Wir haben damals in den hinteren Reihen (wir waren 32 Schüler in der Klasse) Skat gespielt, Faserstifte zu Blasrohren umgebaut und nasse Papierkügelchen verschossen, Klassenkameraden mit Taschenspiegeln geblendet und uns bei besonders trägen Lehrern sogar mit Holzlinealen regelrechte Schwertkämpfe (sitzend, in Ausnahmefällen aber auch stehend) geliefert. Nicht zu vergessen die ungezählten Briefchen, die durchgereicht wurden, die Bravos und Tramp-Büchlein, die unter dem Pult gelesen wurden oder die Disketten, die wir tauschten (Internet gab’s ja noch nicht). Auch mit Murmeln und sogar mit Feuerzeugen kann man Spaß haben, während vorne der Unterricht abläuft.

Ebenso fraglos ist es die Aufgabe des Lehrers, das nach Kräften zu unterbinden und die Tatwerkzeuge zu konfiszieren, so er ihrer habhaft werden kann.
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Wikipedia zitieren

Ich höre ab und zu von Schülern, es gäbe Lehrer, die verbieten, aus der Wikipedia zu zitieren. Das ist so pauschal Quatsch – entweder haben die Lehrer selbst nicht verstanden, wie wissenschaftliches Zitieren funktioniert, oder sie sind vom Internet überrollt worden und zu faul, sich zeitgemäße Aufgabenstellungen zu überlegen. Das letztere wäre dann die Sorte, die am liebsten auch Suchmaschinen verbieten würde, damit die Kinder in die Bibliothek gehen. Nur: Heute ist nicht das Finden eines passenden Textes die Herausforderung, sondern (meistens jedenfalls) das Wegfiltern der nicht passenden. Also müssen auch andere Fertigkeiten erworben werden als früher.
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